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Unsere Lösung für Hochschulen

Case Study: Wie eine staatliche Universität akademische Integrität und KI-Kompetenz nachhaltig verankert

Von der Theorie-Vorlesung zur interaktiven Lernerfahrung

Eine traditionsreiche Universität bietet ihren rund 15.000 Studierenden in den Geistes-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung. Täglich arbeiten Dozierende, Forschende und Studierende daran, wissenschaftliche Standards zu wahren und modernste Technologien zielgerichtet einzusetzen.

Mit dem rasanten Einzug generativer KI-Werkzeuge verändern sich jedoch die Herausforderungen im Studienalltag: Neue Erstsemester müssen schnell an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt werden, Prüfungsformate verändern sich und der Abgabedruck vor der Prüfungsphase steigt.

Die zentrale Herausforderung:

Alle kennen die formalen Zitationsregeln – aber in entscheidenden Stressphasen kommt es auf das richtige Verhalten an.

Trotz Einführungsveranstaltungen und Merkblättern entstehen immer wieder Momente, in denen Studierende Risiken und Grenzüberschreitungen unterschätzen: Ein Absatz aus einem KI-Tool wird ohne Überprüfung übernommen, eine Quelle unzureichend belegt oder die Abgrenzung zwischen zulässiger Hilfestellung und Eigenleistung verschwimmt.

Die Universität erkennt: Ein weiteres klassisches PDF-Merkblatt oder eine reine Frontalvorlesung wird nicht ausreichen. Es braucht eine Lernform, die Studierende aktiv einbindet und sie die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf den akademischen Erfolg erleben lässt.

Gemeinsam entwickeln wir eine interaktive Simulation, die reale Situationen aus dem Studienalltag aufgreift und wissenschaftliche Integrität erfahrbar macht.

1. Problem identifizieren

Wir verstehen die Situationen hinter den Herausforderungen

Illustration zu Schritt 1: Problem identifizieren

Bevor eine Simulation entsteht, analysieren wir gemeinsam mit der Universitätsleitung, Lehrenden und der Studierendenvertretung die konkreten Herausforderungen im Studienalltag.

Wir sprechen mit Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen, betrachten bestehende Orientierungsformate und identifizieren Situationen, in denen akademische Gewissensfragen und Entscheidungen getroffen werden müssen.

Dabei zeigt sich:

Die Herausforderung ist nicht fehlendes Regelwissen. Die Studierenden kennen die formalen Vorgaben aus der Satzung.

Die entscheidenden Momente entstehen dort, wo mehrere Faktoren zusammenkommen:

  • Eine Frist rückt näher und erheblicher Zeitdruck entsteht.
  • Die Funktionsweise eines neuen KI-Tools wird falsch eingeschätzt.
  • Kommilitoninnen und Kommilitonen nutzen vermeintlich „schnellere“ Wege ohne Transparenz.
  • Unsicherheiten bei der Quellenbewertung werden aus Angst vor Nachteilen nicht im Seminar angesprochen.

Genau diese realen Situationen bilden die Grundlage für die Simulation.

Gemeinsam definieren wir: Welche Verhaltensweisen und Reflexionskompetenzen sollen gestärkt werden und welche Erfahrungen helfen Studierenden dabei?

2. Konzept erstellen

Aus realen Situationen wird eine interaktive Geschichte

Illustration zu Schritt 2: Konzept erstellen

Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein Szenario, das nah an der täglichen Arbeit der Studierenden im Semester bleibt.

Die Spielenden übernehmen beispielsweise die Rolle einer/eines Studierenden im ersten Fachsemester während der Erstellung der ersten wissenschaftlichen Arbeit. Während des Semesters treffen sie auf verschiedene Situationen:

Die Literaturrecherche stockt kurz vor dem Abgabetermin. Ein KI-Tool generiert scheinbar perfekte Argumente und Belege. Ein Gruppenmitglied schlägt vor, KI-generierte Texte unmarkiert einzufügen, um Zeit zu sparen.

Die Studierenden entscheiden selbst:

  • Überprüfe ich die vom KI-Tool genannten Quellen auf Vollständigkeit und Echtheit?
  • Suche ich das Gespräch in der Sprechstunde der Dozierenden?
  • Nutze ich den Text unverändert oder überarbeite und deklariere ich den Einsatz transparent?

Die Simulation zeigt nicht nur richtig oder falsch – sie macht die Konsequenzen unterschiedlicher Entscheidungen (z. B. Plagiatsprüfung, Notenabzug, Wissenslücken in Folgekursen) erlebbar.

Das Ziel: Studierende entwickeln ein Bewusstsein dafür, wie ihr Verhalten ihren eigenen Lernerfolg und das akademische Miteinander an der Hochschule beeinflusst.

3. Simulation entwickeln

Wir verwandeln den Studienalltag in ein digitales Erlebnis

Illustration zu Schritt 3: Simulation entwickeln

Aus dem Konzept entsteht eine interaktive Simulation, die typische Situationen aus dem Hochschulkontext realitätsnah abbildet.

Wir entwickeln:

  • authentische Szenarien aus dem Vorlesungs- und Seminarumfeld
  • intuitive Interaktionen für Desktop und mobile Endgeräte
  • Entscheidungssituationen mit direkten Auswirkungen auf Studienverlauf und wissenschaftliche Qualität
  • eine Story, die Lernen durch Erleben und Ausprobieren ermöglicht

Dabei verbinden wir das fachliche und didaktische Wissen der Hochschule mit unserer Expertise in Game Design, Storytelling und digitalem Lernen.

Die Studierenden erkennen ihre eigene Lebensrealität wieder – und können gleichzeitig in einem geschützten Rahmen ausprobieren, reflektieren und lernen.

Das Ergebnis: Eine Simulation, die aus abstrakten Prüfungsordnungen konkrete Handlungskompetenz macht.

4. Im Betrieb implementieren

Die Simulation wird Teil des Studienalltags

Illustration zu Schritt 4: Im Betrieb implementieren

Nach der Entwicklung begleiten wir die Einführung an der Universität.

Die Simulation wird beispielsweise eingesetzt:

  • in den Orientierungswochen (O-Wochen) für Erstsemester
  • als integrativer Bestandteil von Grundkursen zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • in Workshops des Zentrums für Lehre und akademische Weiterbildung
  • als Vorbereitung auf die erste Abschlussarbeit

Wir unterstützen dabei, die Anwendung technisch (z. B. Einbindung ins Learning Management System wie Moodle oder ILIAS) und organisatorisch sinnvoll einzubinden.

Denn die größte Wirkung entsteht nicht durch einmaliges Durchspielen, sondern durch regelmäßige Nutzung und anschließende Diskussionen in den Seminaren.

Die Simulation wird vom reinen Schulungsmodul zum Werkzeug für eine aktive, moderne Forschungskultur.

5. Wirkung nachvollziehen

Wir machen Veränderung sichtbar

Illustration zu Schritt 5: Wirkung nachvollziehen

Nach der Einführung betrachten wir gemeinsam, welche Wirkung die Simulation erzielt.

Dabei geht es nicht nur darum, ob Studierende Regelwerke auswendig gelernt haben, sondern ob sich ihre Haltung und ihre Methodenkompetenz nachhaltig verändern.

Wir analysieren:

  • Welche Unsicherheiten im Umgang mit Medien und KI werden abgebaut?
  • Welche Entscheidungen treffen Studierende bei der Quellenauswahl und Transparenz bewusster?
  • Welche Fragestellungen und Diskussionen entstehen in Sprechstunden und Seminaren?

Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, die Simulation weiterzuentwickeln und zusätzliche Szenarien (z. B. Gruppenarbeiten, Laborberichte oder ethische Fragen der Forschung) einzubinden.

So entsteht aus einer einzelnen Lernanwendung ein langfristiges Werkzeug, das mit den Herausforderungen der digitalen Hochschullehre wächst.

1. Problem identifizieren

Wir verstehen die Situationen hinter den Herausforderungen

Bevor eine Simulation entsteht, analysieren wir gemeinsam mit der Universitätsleitung, Lehrenden und der Studierendenvertretung die konkreten Herausforderungen im Studienalltag.

Wir sprechen mit Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen, betrachten bestehende Orientierungsformate und identifizieren Situationen, in denen akademische Gewissensfragen und Entscheidungen getroffen werden müssen.

Dabei zeigt sich:

Die Herausforderung ist nicht fehlendes Regelwissen. Die Studierenden kennen die formalen Vorgaben aus der Satzung.

Die entscheidenden Momente entstehen dort, wo mehrere Faktoren zusammenkommen:

  • Eine Frist rückt näher und erheblicher Zeitdruck entsteht.
  • Die Funktionsweise eines neuen KI-Tools wird falsch eingeschätzt.
  • Kommilitoninnen und Kommilitonen nutzen vermeintlich „schnellere“ Wege ohne Transparenz.
  • Unsicherheiten bei der Quellenbewertung werden aus Angst vor Nachteilen nicht im Seminar angesprochen.

Genau diese realen Situationen bilden die Grundlage für die Simulation.

Gemeinsam definieren wir: Welche Verhaltensweisen und Reflexionskompetenzen sollen gestärkt werden und welche Erfahrungen helfen Studierenden dabei?

Illustration zu Schritt 1: Problem identifizieren

2. Konzept erstellen

Aus realen Situationen wird eine interaktive Geschichte

Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein Szenario, das nah an der täglichen Arbeit der Studierenden im Semester bleibt.

Die Spielenden übernehmen beispielsweise die Rolle einer/eines Studierenden im ersten Fachsemester während der Erstellung der ersten wissenschaftlichen Arbeit. Während des Semesters treffen sie auf verschiedene Situationen:

Die Literaturrecherche stockt kurz vor dem Abgabetermin. Ein KI-Tool generiert scheinbar perfekte Argumente und Belege. Ein Gruppenmitglied schlägt vor, KI-generierte Texte unmarkiert einzufügen, um Zeit zu sparen.

Die Studierenden entscheiden selbst:

  • Überprüfe ich die vom KI-Tool genannten Quellen auf Vollständigkeit und Echtheit?
  • Suche ich das Gespräch in der Sprechstunde der Dozierenden?
  • Nutze ich den Text unverändert oder überarbeite und deklariere ich den Einsatz transparent?

Die Simulation zeigt nicht nur richtig oder falsch – sie macht die Konsequenzen unterschiedlicher Entscheidungen (z. B. Plagiatsprüfung, Notenabzug, Wissenslücken in Folgekursen) erlebbar.

Das Ziel: Studierende entwickeln ein Bewusstsein dafür, wie ihr Verhalten ihren eigenen Lernerfolg und das akademische Miteinander an der Hochschule beeinflusst.

Illustration zu Schritt 2: Konzept erstellen

3. Simulation entwickeln

Wir verwandeln den Studienalltag in ein digitales Erlebnis

Aus dem Konzept entsteht eine interaktive Simulation, die typische Situationen aus dem Hochschulkontext realitätsnah abbildet.

Wir entwickeln:

  • authentische Szenarien aus dem Vorlesungs- und Seminarumfeld
  • intuitive Interaktionen für Desktop und mobile Endgeräte
  • Entscheidungssituationen mit direkten Auswirkungen auf Studienverlauf und wissenschaftliche Qualität
  • eine Story, die Lernen durch Erleben und Ausprobieren ermöglicht

Dabei verbinden wir das fachliche und didaktische Wissen der Hochschule mit unserer Expertise in Game Design, Storytelling und digitalem Lernen.

Die Studierenden erkennen ihre eigene Lebensrealität wieder – und können gleichzeitig in einem geschützten Rahmen ausprobieren, reflektieren und lernen.

Das Ergebnis: Eine Simulation, die aus abstrakten Prüfungsordnungen konkrete Handlungskompetenz macht.

Illustration zu Schritt 3: Simulation entwickeln

4. Im Betrieb implementieren

Die Simulation wird Teil des Studienalltags

Nach der Entwicklung begleiten wir die Einführung an der Universität.

Die Simulation wird beispielsweise eingesetzt:

  • in den Orientierungswochen (O-Wochen) für Erstsemester
  • als integrativer Bestandteil von Grundkursen zum wissenschaftlichen Arbeiten
  • in Workshops des Zentrums für Lehre und akademische Weiterbildung
  • als Vorbereitung auf die erste Abschlussarbeit

Wir unterstützen dabei, die Anwendung technisch (z. B. Einbindung ins Learning Management System wie Moodle oder ILIAS) und organisatorisch sinnvoll einzubinden.

Denn die größte Wirkung entsteht nicht durch einmaliges Durchspielen, sondern durch regelmäßige Nutzung und anschließende Diskussionen in den Seminaren.

Die Simulation wird vom reinen Schulungsmodul zum Werkzeug für eine aktive, moderne Forschungskultur.

Illustration zu Schritt 4: Im Betrieb implementieren

5. Wirkung nachvollziehen

Wir machen Veränderung sichtbar

Nach der Einführung betrachten wir gemeinsam, welche Wirkung die Simulation erzielt.

Dabei geht es nicht nur darum, ob Studierende Regelwerke auswendig gelernt haben, sondern ob sich ihre Haltung und ihre Methodenkompetenz nachhaltig verändern.

Wir analysieren:

  • Welche Unsicherheiten im Umgang mit Medien und KI werden abgebaut?
  • Welche Entscheidungen treffen Studierende bei der Quellenauswahl und Transparenz bewusster?
  • Welche Fragestellungen und Diskussionen entstehen in Sprechstunden und Seminaren?

Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, die Simulation weiterzuentwickeln und zusätzliche Szenarien (z. B. Gruppenarbeiten, Laborberichte oder ethische Fragen der Forschung) einzubinden.

So entsteht aus einer einzelnen Lernanwendung ein langfristiges Werkzeug, das mit den Herausforderungen der digitalen Hochschullehre wächst.

Illustration zu Schritt 5: Wirkung nachvollziehen

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